Zwischen Beton, Stahl und Schweiß ist über viele Jahre mehr entstanden als nur ein Club. Ein Ort, der von Menschen lebt. Von Künstler, Kollektiven, Crews und Gästinnen. Von Begegnungen. Von Nächten, die mehr waren als nur ein Wochenende. Dafür danken wir allen Supporterinnen von Herzen.

Aber auch solche Freiräume sind nicht unverwundbar.

Die Realität ist, dass die Kosten seit Jahren steigen. Energie, Personal, Instandhaltung, Technik und Waren – alles entwickelt sich in diese Richtung.

Gleichzeitig merken wir, dass sich viele das Ausgehen immer seltener leisten können. Und das verstehen wir.

Dazu kommt, dass es ein immer größeres Angebot an Partys gibt. Und diese Vielfalt ist auch gut.

Nur macht genau diese Entwicklung Orte wie den Sektor nicht mehr finanzierbar.

Clubkultur entsteht nicht von allein. Sie lebt davon, dass Menschen daran teilnehmen. Dass Räume existieren, in denen Kultur wachsen kann – fernab von Beliebigkeit und mit genügend Abstand zum Kommerz, so wie wir es immer versucht haben, bestmöglich umzusetzen.

Wenn diese Räume verschwinden, verschwindet nicht einfach ein Club. Es verschwindet ein Stück Subkultur.

Wir schreiben das nicht, um Mitleid zu erzeugen, sondern weil wir glauben, dass Ehrlichkeit dazugehört. Setzt sich die aktuelle Entwicklung so fort, wissen wir nicht, ob wir einen nächsten Geburtstag feiern werden.